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30. Jan 2017

Helaba spendet 50.000 Euro an Hilfsorganisationen in Thüringen

Jeweils 12.500 Euro gehen an das Frauenhaus Saalfeld-Rudolstadt, das Frauenhaus Gotha, das Familienzentrum Nordhausen und den Kinder- und Jugendschutzdienst „Strohhalm“ Jena.

In ihren Kernregionen Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen unterstützt die Helaba karitative Einrichtungen mit Spenden in Höhe von insgesamt 150.000 Euro.

„Die Helaba möchte dort helfen, wo Menschen in schwierigen Lebenssituationen dringend Hilfe benötigen“, erläuterte Klaus-Jörg Mulfinger, Mitglied des Vorstands der Helaba, heute bei der Spendenübergabe in Erfurt. „Karitative Einrichtungen leben nicht nur vom Engagement ihrer Träger und ihrer hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch von unterstützenden Spenden, damit sie ihre Hilfe weiterhin wirksam anbieten können.“

Das Frauenhaus Saalfeld-Rudolstadt besteht seit 1991 und bietet acht Plätze für Frauen und Kinder. Träger ist der Kreisverband der Volkssolidarität. Von Gewalt betroffenen Frauen der Region stehen die Mitarbeiter auch in einer ambulanten Beratungsstelle zur Verfügung. Die Spende wird für präventive Maßnahmen und die Erhöhung der Sicherheit im Frauenhaus eingesetzt werden.

Das Frauenhaus Gotha wird in Trägerschaft des Vereins „Für Frauen und Kinder in Not“ geführt. Es bietet zwölf Frauen und Kindern Platz; sein Einzugsgebiet ist Gotha und der Landkreis. Das Frauenhaus arbeitet mit einem dichten Netzwerk an Einrichtungen zusammen, wie Polizei, Schul- und Jugendamt. Zum Angebot gehört eine Beratungsstelle zum Umgang mit häuslicher Gewalt. Dringend notwendige Investitionen in die Gebäudesicherheit und –ausstattung können mit der Spende realisiert werden.

Beide Einrichtungen bieten Schutz und Sicherheit für Frauen und ihre Kinder, die häusliche Gewalt erfahren mussten. Mit der diesjährigen Spende setzt die Helaba die im Jahr 2013 begonnene Unterstützung der Frauenhäuser in Thüringen fort. Insgesamt hat die Helaba Thüringer Frauenhäuser in den letzten Jahren mit 100.000 Euro gefördert.

Im Familienzentrum Nordhausen in Trägerschaft des Nordhäuser Jugendsozialwerkes e.V. werden Beratungs-, Bildungs-, Unterstützungs- und Begegnungsangebote für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien offeriert. Eltern können Angebote zur Erhöhung der Erziehungskompetenz und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nutzen. Familien mit Migrationshintergrund sowie Kinder, die von Trennung und Scheidung betroffen oder deren Eltern suchtbelastet sind, gehören zu den regelmäßigen Besuchern des Familienzentrums. Ein Team aus pädagogischen und psychologischen Fachkräften steht ihnen zur Verfügung. Die Spende wird für das „Zauberland“-Projekt, mit dem Kinder aus suchtbelasteten Familien betreut werden, sowie für die Erweiterung der sportlichen Betätigungsmöglichkeiten im Familienzentrum eingesetzt.

Der Kinder- und Jugendschutzdienst „Strohhalm“ gehört zum Zentrum für Familien und Alleinerziehende e.V. in Jena. Rund 220 von körperlicher und seelischer Gewalt bzw. schwerer Vernachlässigung betroffene Kinder werden jährlich von einer Psychologin und zwei Sozialpädagogen betreut. Ziel ist es, die Gewalterfahrungen der Kinder aufzuarbeiten und zu beenden, Partner und Mechanismen in Gang zu setzen, um die Familienstrukturen zu stabilisieren und ein gewaltfreies Leben zu ermöglichen. Die Spende soll für die Fortsetzung und Erweiterung des „Notinsel“-Projekts und damit in Zusammenhang stehende präventive Maßnahmen genutzt werden.


Mike Peter Schweitzer
Leiter Kommunikation und Pressesprecher
Ursula-Brita Krück
Stv. Pressesprecherin
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